Schreibaby: Wie ich meine Tochter lieben lernte

Samstag, 5. April 2014



Das wird jetzt nicht lustig. Das wird lang.
Als sie kam, schrie sie nicht. Fortan tat sie jedoch nichts anderes mehr. Die ersten sechs Wochen kannte ich meine Tochter nur schlafend oder schreiend. „Das hätte ich nicht ausgehalten“, sagte man mir. Aber das ist Unsinn. Jeder hätte das ausgehalten. Weil man es aushalten muss. Dabei hatte ich zehn Tage nach ihrer Geburt die schlimmsten Gedanken und suchte tatsächlich nach einem Weg, aus dieser Situation herauszukommen. Den gab es jedoch nicht, so dass immer wieder durch meinen Kopf rauschte: Es war ein Fehler, dieses Kind zu bekommen.
Ich hatte (und gottseidank: habe) eine schöne, harmonische Beziehung, habe lange darüber nachgedacht, überhaupt ein Kind zu bekommen oder das Leben doch lieber in Zweisamkeit mit Reisen und gutem Wein zu verbringen.
Jetzt war sie da, brüllte in einer Tour, scheuchte uns durch die Wohnung, ließ uns keine Atempause, forderte uns rund um die Uhr. Sie war der Eindringling in unserem gemütlichen Leben.
Geboren wurde sie im Dezember, und ich erinnere mich noch daran, wie wir mit dem Auto abends durch die Stadt fuhren (im Maxi Cosi schlief sie – endlich), und ich die Menschen beobachtete, die da durch die Straßen gingen, und sie um ihre Freiheit beneidete. Wie ich die erleuchteten Häuser sah, das orangenfarbene Licht in den Stuben, und dachte, wie schön es doch wäre, jetzt dort im Warmen zu sitzen, zu Abend zu essen oder fernzusehen.
Klingt melancholisch? Depressiv oder bösartig? Ja, so war es aber, und ich schreibe es schnell auf, ehe ich es vergesse. Denn inzwischen ist meine Tochter drei Monate alt und lacht mich jeden Morgen nach dem Aufwachen an. Im Alter von acht Wochen wurde es besser und besser – aber das konnte ich damals noch nicht wissen. Und ich finde es wichtig, es genau so zu schreiben, wie es sich damals angefühlt hat. Denn ich bin damit nicht allein. Auch wenn ich die Zahlen nicht überprüft habe (und auch nicht überprüfen konnte, da es offenbar keine offiziellen gibt), heißt es, dass etwa jedes vierte Kind ein Schreibaby ist.
Schreibaby. Was für ein schreckliches Wort. Dreimonatskoliken sagte man früher (wobei die Koliken meistens nur eine Folge des Schreiens sind, da durch das Gebrüll zu viel Luft in den Bauch gelangt). Noch besser: Regulationsstörungen. Das Baby ist noch nicht in der Lage, Reize zu verarbeiten, abzuschalten, dann zu schlafen, wenn es müde ist. Geburtstrauma, das war es schließlich, worauf sich unsere Experten-Crew einigte. Denn wir rannten mit der Kleinen von Pontius zu Pilatus. Im Schnelldurchlauf:
Erster Stopp: Kinderarzt, organische Ursachen ausschließen, dann Osteopathie (Blockaden?), Orthopädie (Kiss-Syndrom?), Physiotherapie (Verspannungen lösen?), Neurologie (Krämpfe?), Schreiambulanz (Wie ist der Tagesablauf?)
Dann das volle Kolik-Programm: Kümmelzäpfchen, Sab Simplex, Windsalbe, diverse Globuli, Bauchmassage, Tragehilfe, irgendwelche Tropfen vom Arzt, Kirschkernkissen, CDs mit weißem Rauschen (Staubsauger, Föhn, Föhn fand sie gut), Pucksack, Federwiege.
Und ansonsten: Reize reduzieren, geregelter Tagesablauf, Baby schläft bei Mama im Bett.
Stundenlang gingen wir mit ihr im Kinderwagen spazieren, da sie tagsüber nur so in den Schlaf fand, und wer schläft, kann nicht zu viele Reize aufnehmen. Bei schlechtem Wetter fuhr ich sinnlos  Überlandstrecken.
Wenn sie abends schrie, puckte ich sie, wiegte sie im Arm, säuselte schhhhht ins Ohr (alles nachzulesen bei Harvey Karp) und blieb ab halb sieben mit einem lauthals brüllenden, zappelnden und sich überstreckendem Baby im abgedunkelten Zimmer, Ohropax im Ohr. Ich las alles, was ich im Internet fand, hatte ein großes Bedürfnis, mit meiner Mutter zu telefonieren, und Angst vor jedem Supermarktbesuch.
Eines Morgens legte ich sie kurz in die Wiege, um einfach mal aufs Klo zu gehen. 21, 22, 23… doch statt zu schreien, blickten mich auf einmal zwei hellwache blaue Augen an. Fünf Minuten saß ich vor meinem Kind, das mich erstmals ohne gestresstes Hecheln, ohne geballte Fäuste musterte.
Von da an gab es sie öfters, die „aktiven Wachphasen“, die wir in unserem Schreiprotokoll vermerkten. Wir lernten uns kennen. Und irgendwann merkten wir: Wir haben ein echt anstrengendes Kind. Aber verdammt noch mal, kein Schreibaby mehr.
Was sind acht Wochen im Leben eines Menschleins? Nicht viel? Mein erster Frankreichaufenthalt dauerte nur zwölf Wochen und hat mich dennoch nachhaltig verändert. Und auch diese ersten acht Wochen haben ihre Spuren hinterlassen. Ich kann nachvollziehen (aber nicht verstehen), was Menschen dazu treibt, ihr Kind zu schütteln.  Ich bekomme immer noch einen Adrenalinstoß, wenn sie an der Supermarktkasse aufwacht. Und ich werde richtig grantelig, wenn jemand Witze über schreiende Babys macht („Ganz der Vater, hahaha“). Und wenn mich jemand fragt, wie ich die Schreizeit nervlich überstanden habe, dann muss ich sagen: Neben meinem Mann, meiner Familie und meiner Hebamme hat mir vor allem eins geholfen: ein Bild.
Als sie einmal schlief, sah ich im Fernsehen eine Doku über Norwegen. Sah diese wunderschöne Landschaft, diese schroffe Kühle, diese herzlichen Menschen. Und sah uns auf einmal auf einer Fähre stehen, an der Reling ein kleines Mädchen in einem Strickpullover, das aufs Meer blickt, und das ich von hinten umarme.  Kein schreiendes, hilfloses Würmlein, sondern ein kleines Wesen, dem ich die Welt zeigen würde, das sonntags zu uns ins Bett krabbelt, mit uns zum Martinsumzug geht und im Streichelzoo die Ziegen füttert. Kitschig? Na klar. Aber es half. Und auch jetzt, wenn ich völlig übermüdet mit dem Kinderwagen durch den Wald ziehe, denke ich an Norwegen. Und schiebe weiter.

20 Kommentare

  1. Toller Post! Genauso ging es mir nach der Geburt meines Sohnes!

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  2. Dankeschön! Bei jedem zweiten Satz dachte ich: "Ja, genau!" Und seit etwa 6 Wochen ist es endlich vorbei... auch wenn ich es mir die ganze Zeit kaum vorstellen konnte, da einem eine Woche wie eine Ewigkeit vorkam.

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  3. Aber es geht vorbei! Jetzt ist Piepsi 8 Monate alt - und immer wieder wird mir gesagt, was für eine süße und lebensfrohe Tochter ich habe :)

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  4. Es tut gut zu lesen, dass man nicht allein ist. Unsere Tochter hat 6 Monate lang geschrien und geholfen hat nur das TRAGETUCH. Ich frage mich heute noch wie wir daas geschafft haben, denn jetzt hat sie einen kleinen Bruder der Regulationsstörungen hat und nicht einschlafen kann. Nun gehen wir wieder durch diese Hölle und kommen jeden Tag an unsere Grenzen...

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    1. 6 Monate! Unfassbar, was ihr da mitgemacht habt. Es war immer meine große Angst, dass es bei meiner Tochter länger als diese berühmten 12 Wochen dauern könnte. Gottseidank wurde es nach 8 Wochen schon deutlich besser, nach 12 Wochen war es dann wirklich vorbei. Aber 6 Monate! Ich drücke euch fest die Daumen, dass es bei eurem Sohn bald mit dem Einschlafen klappt! Das war in den ersten 3 Monaten unser großes Glück: Die Nächte waren relativ undramatisch, so dass wir Kraft für die Tage tanken konnten. Ich wünsche euch viel Kraft, mehr kann man ja leider nicht tun. Das Wissen, dass es irgendwann einmal vorbei geht, hilft einem in der konkreten Situation ja leider wenig....

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    2. ich kann alles so gut nachfühlen. mein tochter ist mittlerweile fast 4 aber diese furchtbare und scheinbar endlose zeit am anfang (sie hat mit 5 monaten ganz langsam und schritt für schritt aufgehört zu schreien) ist mir noch so nah! ich hab genau das gleich mitgemacht (krankenhaus, osteopathie, homöopathie, schreiambulanz usw) und wir waren mit der ganzen sache erst nach ihrem ersten geburtstag durch. das war die schlimmste zeit meines lebens und ich weiß nicht, ob ich je den mut und die kraft finden werde, ein zweites kind zu bekommen. mit ihr habe ich mich zum glück versöhnt, sie ist das tollste mädchen auf der welt :)

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  5. Oh Mann. Bei uns war es ganz ähnlich. Da auch das Stillen eine Qual war, habe ich mit 15Wochen aufs Fläschen umgestellt. Das Kind "säuft"!!! Und dann lage es eine Stunde unterm Spielbogen und erfreute sich an den Spielzeugen. Soooo schön!

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  6. Wahnsinnig toller und ehrlicher Post! Damit hast du mir aus der Seele gesprochen ... unser Maikrümel hatte diese Phase elf Wochen lang (http://nadelspiellust.blogspot.de/2014/07/das-bose-s-wort-oder-mama-braucht-rat.html), pünktlich zu meinem Berufswiedereinstieg hat sie sich jetzt mit unserer Hilfe gefangen.

    Am Ende war ich oft und stets bereit, den nächsten, der mir im Vorbeigehen mitleidige Blicke zuwirft und was von Bäuchleinreiben erzählen will, zu köpfen. Wie schön, dass ich das nun nicht mehr muss.
    Das Kind ist zeitweise immernoch anstrengend ... aber wundervoll ;)

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  7. Oh, das kenne ich sehr gut. Mein kleiner ist auch sehr unzufrieden und weint viel. Ich bin aktuell sehr verunsichert, da er fast durchgängig hechelt und unruhig ist. Kennt ihr das auch?

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  8. Mein Sohn hat die erste fünf Monate nur geschrien. Er hatte ein paar Gründe, die wir wussten, was auch nicht half. Er schrie ja trotzdem. Und es war scheiße. Es hat auch nicht viel geholfen, außer die Trage, für die ich immer und immer wieder dankbar war. Es ist immer noch anstrengend, wenn auch anders (das Bad um 7 Uhr unter Wasser setzen nervt halt auch) und ich hab ein sehr fröhliches, lustiges Kind, das alle lieben, insbesondere natürlich ich und der Papa!

    Was ich sagen wollte: danke für den Post.

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  9. Danke, danke, danke! Genauso war bzw. ist es bei uns auch. Nur, daß El Quietscho nicht allein ist, sondern eine große Schwester namens Madame Terreur hat, die ja auch nicht ganz untergehen soll- eine Sorge mehr. Aber auch eine große Hilfe, denn hätte ich sie nicht, wüßte ich nicht, wie unfassbar toll so ein Kind erst noch wird... und wer weiß, wie ich dann mit El Quietscho umgegangen wäre.

    El Quietscho ist jetzt 8 Wochen alt und endlich, endlich, endlich gönnt er uns auch mal ein paar Atempausen und läßt aufblitzen, was für ein toller Kerl er sein kann. Die schlimmste Zeit liegt hinter uns, und ich bin mir sicher: ICH werde an diese zwei Monate garantiert NICHT mit Wehmut zurückdenken (wie mir doch tatsächlich erstaunlich viele Leute weismachen wollten!).

    Oh, und mein Rettungsanker-Bild: wir sind zu viert an einem Nordseestrand und bauen eine Sandburg. Und weil's Juni oder September ist und etwas kühl und windig tragen wir Ringelpullis. Volle Breitseite Rosamunde Pilcher. Es lebe der Kitsch, es lebe das Baby.

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  10. Oh, danke! Unser Kleiner ist jetzt mittlerweile 3 Monate und gaaanz langsam wird´s jetzt besser! GsD bekennen sich so langsam immer mehr gestresste und völlig übermüdete Muttis dazu, das doch nicht immer alles so schön ist mit Baby.

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  11. Auch ich danke dir für diesen super tollen Beitrag an alle Mütter!!!
    Auch ich habe eine furchtbar schlimme Zeit hinter mir, jene mich aber auch mit unglaublicher Liebe, stolz u Glück beschenkte...
    Mein Sohn litt 21 Wochen lang an den Kolliken...
    Diese wurden mit einem Ultraschallgerät festgestellt!
    Er schlief so gut wie nie, brüllte unentwegt, trank zu Beginn nie mehr wie 15ml Milch u dass alle halbe Stunde! Drei Monate lang...
    Er verweigerte meine Brust, sodass ich abpumte...
    Alle halbe Stunde, wenn er wieder hungrig war, versuchte ich ihn anzulegen, gab ihm dann die abgepumpte Muttermilch u sollte nach Rat meiner Hebamme, direkt wieder abpumpen.
    Ihr könnt euch vermutlich vorstellen was das für ein Beginn für meinen kleinen Sohn u mich war.
    Er schlief nie länger wie eine bis eineinhalb Stunden. Auch Nachts nicht. Er hatte ständig Hunger, doch vor lauter Bauchweh passte nichts hinein...
    Mein damaliger Partner unterstütze mich null...
    Er war ständig weg, beleidigte mich dass ich eine unfähige Mutter sei, betitelte mich (diese Dinge möchte ich hier nicht erwähnen)...
    Dass wir uns trennten könnt ihr euch sicherlich vorstellen ;-)
    Erst mit 21 Wochen wurde es besser.
    Ich ließ nach acht Wochen das abpumpen sein, gab ihm spezialnahrung, Kümmelzäpfchen, massierte ihn, fuhr wie du sinnlos durch die Gegend, ging stundenlang spazieren, damit er nicht weinte, trug in im bondolino unher, summte, sang, wiegte, etc pp.
    Ich weiß heute nicht mehr wie ich das alles geschafft habe.
    Ich muss dazu sagen, dass ich familiär niemanden habe! Keine verwandten die Interesse hatten, mich stützen wollten, oder in der nähe wohnten...

    Auch ich kenne es, dass man plötzlich Bilder vor Hilflosigkeit u Zweifeln im inneren Augen sieht, jene man niemals nie ausführen würden, jene einen erschrecken, weil man sie sieht...
    Dass man plötzlich so hilflos wird wie niemals in seinem Leben zuvor. Ich fühlte mich unfähig mein Baby zu helfen, ihn zu beruhigen...
    Heute weiß ich dass das alles quatsch ist.
    Auch ich habe Sachen der anderen zu hören bekommen wie: "Wenn ich ihn als Kind bekommen hätte, hättest du mich in die klapse schicken können"!
    Oder: "Ich würde nach deinem Kleinen nie wieder Kinder bekommen, würde mich sterilisieren lassen."

    Mein wunderschönes Kind, der nichts dafür kann, würde so abgestempelt...
    Mein Herz zerbrach in 1000 Teile u auch eine abstruse Art u weise beruhigten mich zu diesem Zeitpunkt diese Aussagen, denn sie bewiesen mir, dass nicht nur ich mein Kind als schreiend, quengelig und anstrengend wahrnahm (natürlich sah ich als Mama noch.viel mehr in ihm, täglich voller Stolz), sondern andere auch...
    Ich war nicht die meckernde mama die mit einer Kleinigkeit nicht zurechtkam, sondern er war tatsächlich eine anstrengende u schlimme Zeit.

    Mein Sohn ist mittlerweile 2,5 Jahre alt.
    Er ist Lebensfroh, liebevoll, seiner Entwicklung weit voraus...
    Doch die ersten zwei Lebensjahre waren wirklich hart, denn auch wenn die."schlimmen" schreiphasen ein ende nahmen, so war er dennoch sehr rebellisch, weinte u schrie weiterhin viel.
    Mit jedem entwicklungsschub wurde es leichter, die trotzphasen sind ein klacks :-D
    Und auch ich habe unglaubliche Angst vor einem neuen Baby, weiß aber auch dass jedes Kind ein Individuum ist... Jedes Kind ist anders...

    Ich liebe meinen Sohn mehr wie alles andere in meinem leben u alleine dafür würde ich diesen steinigen u zum teil traumatischen weg, immer wieder in Kauf nehmen...

    Ach bevor ich es vergesse...
    Ich stellte mir ein urlaub an der Ostsee vor...
    Sechs paar nackte füsse... Zwei kleine in der Mitte... :-)
    Mein anker...

    Nochmals herzlichsten dank für diesen tollen Beitrag

    Und danke dass ich meine Erlebnisse zum ersten Mal teilen kann...
    Ihr alle, auch all die Kommentare schenkten mir Mut...
    Wie oft sagt man sich als mama, dass man dies u jenes nicht denken, bzw laut aussprechen darf...

    Danke :-)

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  12. Danke danke für diesen Post :-) und nun weiss ich es ging nicht nur mir so :-)

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  13. Ich habe gerade Tränen in den Augen weil es so gut tut das hier zu lesen. Mein Kleiner ist heute 8 Wochen alt und wir befinden uns mitten drin in dieser schwierigen Zeit mit viel Weinen und tagsüber nicht schlafen wollen. Davon hatte ich vorher noch nie gehört. Die Babys in der Familie und im Freundes- und Bekanntenkreis scheinen alle ganz einfach zu sein und fast nur und problemlos zu schlafen und kaum zu weinen. Abends schläft mein Kleiner nur mit Stillen ein, aber die Nächte sind zum Glück viel entspannter. Da schläft er 4 - 5 Stunden am Stück. Tagsüber findet er kaum in den Schlaf und wacht schnell wieder auf. Ablegen kann ich ihn garnicht. Weder im Kinderwagen noch sonstwo. Da fängt er sofort an zu weinen. Zum Schlafen bekomme ich ihn tagsüber nur im Tragetuch mit Dunstabzugshaube an. Ich liebe meinen kleinen Schatz über alles. Er bringt mich jeden Tag an meine Grenzen, aber ich würde alles für ihn tun und tue alles, damit es ihm besser geht und er nicht so viel weint. Damit er nicht zu viele Reize bekommt bin ich im Moment fast nurnoch alleine Zuhause mit ihm. Es tut gut zu lesen, dass es besser wird und dass diese Babys ganz besondere kleine Menschen sind. Das gibt ganz viel Kraft. Danke dafür. :-)

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  14. Dieser Beitrag spricht mir so aus der Seele. Genau die Dinge haben wir auch durchgemacht bzw. machen sie noch heute durch. Mein Sohn ist jetzt 7 Wochen alt und Du gibst mir Hoffnung, dass das Schreien bei uns auch bald vorbei sein könnte.
    Ich wünsche allen Schreibabymamas viel Kraft. Es tut gut zu lesen, dass man nicht allein ist. Vielen Dank für den Post!!!!!!!

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  15. SUper Beitrag, Vielen Dank.
    Ich habe verdammt gute Erfahrungen mit eine Federwiege von http://www.swing2sleep.de/ gesammelt. Ich habe damit endlich mal wieder Zeit mich mal ein bisschen vor dem TV zu erholen während mein kleiner es auch mal schafft 1-2 h in der neuen Federwiege durchzuschlafen.

    Liebe Grüße

    Stolzer Daddy

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  16. Unser Schreibaby konnte nie von alleine einschlafen, höchstens wenn man mit ihr 2 Stunden im Tragetuch rumgelaufen ist. Haben vieles probiert ... Sind dann auf die Swing2sleep gestoßen! Das war unsere Rettung! http://www.swing2sleep.de

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  17. Du sprichst mir aus der Seele!!!!!!!!!

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  18. Mein Sohn hatte 12 Wochen die Koliken und ich hielt das für eine schlimme Zeit.
    Leider musste ich erfahren, es geht auch NOCH schlimmer: Seine Schwester war die ersten 3 Monate zwar alle 2-3 Stunden zum Stillen am Start, sonst aber ein total ruhiges Baby, ich vollführte fast nen Freudentanz. Tja, zu früh gefreut: Mit 4 Monaten begann sie zu schreien und hörte mit 2 Jahren 2 Monaten auf. Kein Auto, Tragetuch, Puck, Kinderwagen, Wiege..NICHTS half,nur stillen und Tragen auf dem ARM. Ich bin fast zusammengerutscht, zumal der Große auch noch da war und ich tagsüber null Hilfe hatte. Die 2 schlimmsten Jahre meines Lebens führten zu Depressionen, die auch jetzt noch nicht ganz überwunden sind. Meine Tochter ist mittlerweile schon 9 und sehr sensibel und empathisch, heute sagte sie mir: "Du bist die liebste Mama der Welt!" Da weiß man, wofür man all das durchgestanden hat!

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