So sieht das Paradies aus

Mittwoch, 3. September 2014



Wie sieht eigentlich das Paradies aus? Ich habe mir da irgendwie immer einen gigantischen Park mit vielen Bäumen in wundervollen Farben, ganz vielen zahmen Tieren und einen friedlich vor sich hin plätschernden Bach vorgestellt. So etwas in der Art. Doch das Paradies scheint vielmehr so zu sein: fleckiger Teppichboden, abgelutschtes Holzspielzeug und abgebrochene Duplo-Steine. Und: Es gibt nicht nur ein Paradies. Es gibt viele! Allein auf der A1 habe ich mehrere gesehen, dazu noch hier beim Bäcker um die Ecke und im Kaufhaus in der Innenstadt. Wobei es zwei Arten von Paradiesen zu geben scheint: Kinderparadiese und Spielparadies. Inhaltlich nimmt sich das allerdings nicht viel.
Auch wenn der Name "Paradies" etwas hoch gegriffen ist und ich angesichts der Ausstattung dieser Baby-Abstellplätze über die Anschaffung eines Sagrotan-Sprays nachdenke - bei der letzten längeren Autofahrt war ich sehr dankbar für die zahlreichen Paradiese auf Autobahnraststätten und habe sie gerne genutzt. Und wer weiß, wer weiß... womöglich sind die Betreiber mir auch einfach nur einen Schritt voraus und wir treffen uns alle eines hoffentlich fernen Tages im Jenseits wieder. Auf einem fleckigen Teppichboden, zwischen abgelutschtem Holzspielzeug und abgebrochenen Duplo-Steinen. 

1 Kommentar

  1. Hach ja, dass Paradies. Bevor ich Kinder bekommen habe, hatte ich eine ähnliche Vorstellung mit wald, zahmen Tieren etc.
    Aber seit ich Mutter bin ist das Paradies eher eine versteck aus Kissen und decken, heiße schokolade mit Schlagsahne und eine Abenteuer Geschichte. ;-)
    LG nicky

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