Wovon träumen Babys?



„Wovon träumen eigentlich Babys?“, hat mich kürzlich ein Freund gefragt. Mir fällt da eigentlich nur eins ein: Milch! Zumindest nuckelt Piepsi teilweise im Schlaf. Und ja, sie lächelt mich freudig an, wenn sie mich sieht. Aber kein Vergleich zu ihrem Strahlen, wenn ich die Milchbar auspacke. Kürzlich hatte mein Baby einen Albtraum. Und auch da muss es um Milch gegangen sein, da bin ich mir sicher. Am Nachmittag hatten wir versucht, sie mit Pre-Nahrung zu füttern. Im Fläschchen. Denn wenn es ums Stillen geht, würde ich gerne den Einstieg in den Ausstieg wagen, aber aus der Politik wissen wir ja, dass das etwas dauern kann. Und auch bei uns: ganz großes Drama. Prompt fiel ihr Nachmittagsschläfchen so aus: Kopfschütteln, die Händchen nach vorne gestreckt, Abwehrbewegungen, kraus gezogenes Näschen. So als wolle sie mir sagen: „Nein, nein, neeeein, nicht die Flasche, nimm dieses Ding weg von mir!“ Tja, Töchterlein. Irgendwann musst auch du aus deinen Träumen vom Land, in dem Milch und… naja, Milch fließt, aufwachen, und erkennen, dass wir in einer anderen Welt leben. Einer Welt mit ziemlich vielen Flaschen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ich habe fertig

Welche Fee hätten'S denn gerne?