Es ist aus

Es ist aus. Ich habe zwar immer gewusst, dass es einmal so kommen würde, und doch trifft es mich jetzt, da es wirklich passiert ist, unvorbereitet, wie ein Faustschlag in die Magengegend. Meine Freunde sagen: "Das war doch klar, so spielt das Leben eben", und ich weiß ja, dass sie Recht haben, dass wir von eben diesem Leben eben etwas anderes erwartet haben, dass es uns eines Tages auseinanderspülen würde. Aber dass dieser eine Tag nun ausgerechnet jetzt sein muss, das habe ich leider nie wahrhaben wollen. Was soll nun werden aus mir? Jetzt, da die beste Babysitterin der Welt die Stadt verlässt, um andernorts Medizin zu studieren? Die Frau, der ich abends ein völlig aufgekratztes Kind überlassen konnte, um dann Stunden später ein friedlich schlummerndes aufzufinden? Eine gelernte Kinderkrankenschwester, die Ruhe in Person und im Umgang mit Piepsi einfach wunderbar. Nein, das ist kein schöner Tag. Aber es wird wohl irgendwie weitergehen.  Irgendwie und irgendwann. Nach dem Babysitterblues.

Kommentare

  1. Oh je! Frag mal in Piepsis Krippe nach. Die haben oft Praktikantinnen oder kennen ganz liebe Babysitterinnen. Bis dahin: gute Trauerarbeit.
    http://mamaleoni.blogspot.de/

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